OptiSCOUT Production Logo

Modulares optisches Erkennungssystem
für multifunktionale Flachbetttische im industriellen Einsatz zum konturgenauen digitalen Finishing

- Produktionssoftware

- Kamera mit Kameragehäuse (optional)
- Gestaltungs- und Entwurfssoftware
 
OptiSCOUT Production & Design (optional)

 

OptiSCOUT - Modular optical recognition system for multifunctional flatbed machines for industrial usage in outline-exactly digital finishing processes

Workflow auf Zünd
- High Res Video (25 MB)
- Mid Res Video (13 MB)
- Pocket PC Video (5 MB)

 

Empfohlen für:

- Alle Anwendungen, die
  bedruckte Materialen konturgenau
  schneiden, stanzen, lasern oder
  fräsen wollen
- Zünd und Wild Flachbetttische
  mit/ohne Fräsoption
- Multifunktionale Flachbetttische mit
  variablen Werkzeugköpfen,
  wie z. B. Indimco
- Alle HPGL und G-Code fähigen
  Maschinen (Befehlssatz mit
  Auslesebefehl erforderlich) 
- Industrielle Anforderungen, insbes.
  industrielle Arbeitsabläufe (Workflow),
  z. B. Zünd im Feeder-Betrieb

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Produkt Info

Das OptiSCOUT-System besteht aus einem angepassten Software- und Treiberpaket und einer optionalen Kamera mit CCD-Technologie. Für die Installation des Systems ist kein Hardware-Eingriff, also kein Öffnen des Rechners notwendig! Die Software ist in der Lage, gedruckte Justiermarken, aber auch Materialecken selbstständig zu erkennen und Druckabweichungen linear zu kompensieren.

Bei überdimensionierter Platten- oder Rollenware, bei der ein Vorschub über mehrere Job-Segmente notwendig wird, kann die Segmentierung in OptiSCOUT automatisch oder mit manuellem Eingriff gesteuert werden. Damit erweitert das OptiSCOUT-System die Möglichkeiten von Produktionsmaschinen und steigert deren Produktivität.

Vor der Abarbeitung des Jobs lokalisiert OptiSCOUT über die am Fräs- bzw. Werkzeugkopf montierte Kamera die Position der OptiSCOUT-Justiermarken, die zuvor an strategisch günstiger Position mit auf das zu bearbeitende Teil gedruckt wurden. Der OptiSCOUT Korrekturalgorithmus vergleicht die aktuelle Position der Justiermarken mit der Originalposition im ursprünglichen Job. Mit Hilfe dieser Daten können lineare Ungenauigkeiten1), die beim Druckprozess aufgetreten sind, kompensiert werden.

Die Jobdaten werden in einem Host-Programm (in Abb. 1 CorelDRAW) erzeugt und in OptiSCOUT Production importiert, weiterverarbeitet und ausgegeben. Als weitere Host-Programme sind kompatibel AutoCAD, Adobe Illustrator und Macromedia Freehand. Unterstützte Importformate sind sowohl Bitmaps (tif, gif, jpg) als auch Vektoren (dxf, hpgl, eps, ps, ai).

OptiSCOUT Production mit Host-Programm (hier CorelDRAW)
 

Abb. 1: OptiSCOUT Production mit Host-Programm (hier CorelDRAW) - OptiSCOUT Job mit Vektorkonturen, Videomarken und Drucknutzen

Key Features

OptiSCOUT Justier- bzw. Videomarken2)

Vergleichbar mit den Registriermarken beim Druckprozess sind die so genannten Justiermarken beim Konturschneiden. Während beim Konturschneiden mit einem handelsüblichen Rollenplotter ein im Gerät eingebauter optischer Sensor die Markenerkennung durchführt, ist bei OptiSCOUT ein Kamerasystem, welches am Werkzeugkopf befestigt ist, zur Markenerkennung erforderlich. Die Abbildung rechts zeigt die im OptiSCOUT-System verwendeten Marken.

Form und Farbe der Videomarken können unterschiedlich sein. Mögliche Markentypen sind Kreis, Quadrat, Ecke oder Beschnittmarke (Winkel). Die Farbe kann beliebig sein. Dies ist insbesondere bei einfarbigen Siebdrucken wichtig, damit kein zusätzlicher Durchgang für die Marken notwendig wird.

OptiSCOUT - Grundeinstellungen für Kamerakalibrierung und Markenerkennung
 

Abb. 3: Videomarken in verschiedenen Formen und Farben und mit unterschiedlichen Hintergründen

Pro Objekt sind beliebig viele Justiermarken erlaubt. OptiSCOUT ermittelt selbstständig die optimale Markenkombination vor der Ausgabe. Diese Vorgehensweise optimiert die Genauigkeit.

 

  OptiSCOUT Platzhalter für Videomarken
 
Abb. 2: Videomarken in Kreisform

 

OptiSCOUT Kamera-Modul

Die hochwertige CCD-Kamera kann auf viele unterschiedliche Werkzeugköpfe montiert werden. Der Bildausschnitt kann durch Wechseln der Optik variiert werden. Je nach Abstand der Kamera zum bedruckten Material kann ein Weitwinkel- oder Normal-Objektiv eingesetzt werden. Der Versatz (Offset) von Kamera und Werkzeugmittelpunkt, sowie die Justiermarkengröße, wird mittels der Software kalibriert (siehe Abb. 5). Die erzielbare Genauigkeit liegt im Bereich von wenigen zehntel Millimetern (<= 0,2 mm).

Das verwendete Kamerasystem ist sehr tolerant bei kontrastarmen und reflektierenden Materialien. Für die Markenerkennung reicht die normale Raumbeleuchtung.

OptiSCOUT ist kompatibel mit bereits vorhandenen Kameras auf Zünd und Wild Flachbetttischen.

 

  OptiSCOUT - CCD-Kameragehäuse   OptiSCOUT - CCD-Kamera auf dem Werkzeugkopf eines Zuend Flachbetttisches
 
Abb. 4: OptiSCOUT Kameragehäuse mit CCD-Kamera (links) montiert am Tz-P-Kopf eines Zünd Flachbetttisches (rechts)

 

OptiSCOUT - Grundeinstellungen für Kamerakalibrierung und Markenerkennung
 
Abb. 5: Grundeinstellungen für Kamerakalibrierung (Offset und Position) und Markenerkennung (Kreis, Quadrat, Ecke, Winkel)

 

OptiSCOUT - Flexible Handhabung von Objekteigenschaften

Jedem Vektorobjekt kann unabhängig von seinen Eigenschaften, wie Umriss und Füllung, eine Vielzahl an Beschränkungen für die Ausgabe zugewiesen werden. So kann die Ausgabe je nach Gerät (Drucker, Plotter, Fräse, Gravierer, Laser) individuell eingeschränkt werden.

Darüber hinaus können Vektorobjekten spezifische Attribute zugewiesen werden, die für die Job-Verarbeitung von Bedeutung sind. In unserem Fall werden die Videomarken gekennzeichnet, um die Job-Daten von den Sonderobjekten (Attribute) abzugrenzen.

  OptiSCOUT Dialog für Objekt-Eigenschaften
 
Abb. 6: Dialog für Objekt-Eigenschaften

 

OptiSCOUT Programmfenster
 

Der Scan- bzw. Einlesevorgang, das Lokalisieren der Justiermarken und der Vorgang selbst können in einem Vorschaufenster mitverfolgt werden. Ein Echtzeit-Kamerabild informiert den Anwender jederzeit über den Status der Job-Produktion. Das Kamerabild dient auch der Orientierung bei der Bewegung des Werkzeugkopfes auf dem Tisch.

Die Abbildung rechts zeigt das Fadenkreuz der Kamera, die gedruckte Justiermarke und die Anordnung der Job-Nutzen im Übersichtsfenster. Der OptiSCOUT - Einlese-Button - Button initialisiert und startet den Einleseprozess.

  OptiSCOUT - Kamerabild und Job-Übersicht
 
Abb. 7: OptiSCOUT Kamerabild (links) und Job-Übersicht (rechts)
 

OptiSCOUT Eckenerkennung
 

Die Eckenerkennung ist dann von Nutzen, wenn ein Material verwendet wird, auf dem keine Registriermarken sichtbar sein dürfen, z. B. Plexiglas. Registriermarken werden zuvor virtuell auf „Ecken” im Druckbild oder auf die Materialecke positioniert.

Die Abbildung zeigt links das Fadenkreuz der Kamera und die erkannte Blattecke (grüne Markierung).

Klassischer Anwendungsfall: Erkennung der Lage eines Kartons anhand der Ecken im Packaging

  OptiSCOUT - Eckenerkennung
 
Abb. 8: OptiSCOUT Eckenerkennung
 

OptiSCOUT Ausgabe-Dialog

Die Abbildung 9 zeigt, wie sich der individuelle Treiber dem Anwender präsentiert. Hier sind alle Steuerungsmöglichkeiten, die vom Treiber unterstützt werden gegeben.

Treiber sind individuell programmierbar und können so den individuellen Eigenschaften der jeweiligen Maschine angepasst werden. Zünd Standard-Treiber gehören zum Lieferumfang.

  OptiSCOUT - Ausgabe-Dialog
 
Abb. 9: OptiSCOUT Ausgabe-Dialog

 

OptiSCOUT - Nicht skalierte Ausgabe

Bei der nicht skalierten Ausgabe erfolgt lediglich eine Positionierung mittels der Justier- bzw. Videomarken. Die Ausgabeobjekte werden an der erwarteten Position in Originalgröße zentriert ausgegeben. Die Aktivierung dieser Option geschieht über die Objekt-Einschränkung „Feste Größe” im Dialog „Eigenschaften von Objekt” (siehe Abb. 6).

In diesem Fall darf die Ausgabe nicht skaliert werden, weil das Endprodukt genau in eine vorgegebene Form passen muss (siehe Beispiel Folientastatur). Hier wird anders als im Regelfall ohne Skalierung nur Rotation und Position korrigiert.

  OptiSCOUT - Folientastatur als Anwendungsbeispiel für Nicht-Skalierte Ausgabe
 
Abb. 10: Anwendungsbeispiel für nicht skalierte Ausgabe

 

OptiSCOUT - Flexible Werkzeugsteuerung

Die Abbildungen rechts beschreiben die verschiedenen Arbeitsschritte beim Erzeugen einer Musterverpackung. Die bedruckte Kartonage wird auf den Tisch aufgelegt. Die Eckenerkennung von OptiSCOUT sorgt für die richtige Orientierung der Ausgabe, auch ohne spezielle Videomarken. Anschließend wird mit dem Rill-Werkzeug die Rückseite gerillt und dann mit dem Tangential-Messer oder dem elektrischen Oszilliermesser die Kartonage geschnitten. Endprodukt dieses Workflows ist eine Musterverpackung im Maßstab 1:1.

 

  OptiSCOUT - Anwendungsbeispiel für Verpackungsherstellung
 
Abb. 11: Anwendungsbeispiel für Verpackungsherstellung

 

OptiSCOUT - Manuelle Sortierung

Abbildung 12 zeigt den Sonderfall, dass nicht geschlossene Objektkonturen ausgegeben werden sollen. Für die Ausgabezeit ist entscheidend, in welcher Reihenfolge die Objekte abgearbeitet werden. Mit OptiSCOUT hat man die Möglichkeit, den Startpunkt (S), den Endpunkt (E) und damit die Objekt-Reihenfolge vorzubestimmen und so eine Fahrwegoptimierung vorzunehmen.

Die Sortierung von nicht geschlossenen Objektkonturen ist insbesondere bei der Verpackungsherstellung von Bedeutung.

  OptiSCOUT - Manuelle Objekt-Sortierung
 
Abb. 12: OptiSCOUT - Manuelle Objekt-Sortierung

 

Simulation der Ausgabe-Reihenfolge

Zusätzlich zur Sortierung kann die Ausgabe layerabhängig simuliert werden. Damit ist die Kontrolle der Verfahrenswege der Maschine vor der endgültigen Ausgabe möglich. Die Geschwindigkeit der Animation kann stufenlos variiert werden.

Eine Grundsortierung nach Auswahl der Vorzugsrichtung nimmt OptiSCOUT selbst vor. Optimierungen können jederzeit eingearbeitet werden und mit einer neuerlichen Simulation validiert werden.

  OptiSCOUT - Simulation der Ausgabe-Reihenfolge
 
Abb. 13: OptiSCOUT - Simulation der Ausgabe-Reihenfolge

OptiSCOUT - Vollautomatischer Workflow

Mit der in Abbildung 14 und 15 gezeigten Parametergruppe können die Randbedingungen für vollautomatische Arbeitsabläufe definiert werden. Bei Mehrfachkopien identischer Jobs kann die Kopien-Anzahl und die Suchposition der Videomarken im Vorfeld bestimmt werden. Die Zuführung des Materials geschieht mittels einer automatischen Materialzuführung (Sheetfeeder).

Zusätzlich kann angegeben werden, wie der Prozess im Fehlerfalle behandelt wird. Dadurch ist eine unbeaufsichtigte, vollautomatische Produktion, ohne Benutzereingriff, möglich.

 

OptiSCOUT - Kopie Optionen
 
Abb. 14: OptiSCOUT - Kopie Optionen

 

OptiSCOUT - Markenoptionen
 
Abb. 15: OptiSCOUT - Markenoptionen

OptiSCOUT Fehlerbehandlung

Per Push-SMS können Status- und Fehlermeldungen des Produktionssystems an ein Mobiltelefon weitergeleitet werden.

Für den Versand von eMail und SMS ist
1. ein konfigurierter eMail-Client und
2. ein Netzzugang (LAN oder Internet)
erforderlich.

  OptiSCOUT - Parameter für autom. Status- oder Fehlerbenachrichtigung
 
Abb. 16: Voreinstellungen für autom. Status-
oder Fehlerbenachrichtigung

 

OptiSCOUT - Fehlerbenachrichtigung auf einem Handy
 
Abb. 17: Fehlermeldung im Klartext auf dem Handy
 
Statusnachrichten:
 
  • Job fertig
    • per eMail
    • per SMS
       
    • per Log-Datei
       
 

 


 

  • Maschinenzeit-
    Protokoll
    (z. B. Wie lange hat
    die Ausgabe gedauert?)
 
Fehlernachrichten:
 
  • Markenfehler
    • per eMail
    • per SMS
    • per Log-Datei

     

     
     

  • Feederfehler
    • per eMail
    • per SMS
    • per Log-Datei
 

 

OptiSCOUT Fernsupport

In OptiSCOUT integriert ist die Möglichkeit im Support-Fall, via Internet eine Ferndiagnose und Problembehebung vorzunehmen. Dem Supporter wird ein sicherer Zugriff und Einblick auf die Kundenapplikation möglich gemacht.

Warum dieser Zugriff per Netviewer-Software sicher ist!

  OptiSCOUT - Fernsupport über das Hilfe-Menü starten   OptiSCOUT - Netviewer Kontrollfenster
 
Abb. 18: Fernsupport über das Hilfe-Menü starten

 

OptiSCOUT ist die ideale Ausbaustufe für multifunktionale Flachbetttische mit variablen Werkzeugköpfen, herkömmliche HPGL-/G-Code-Fräsen und Zünd oder Wild Tischplotter mit/ohne Fräsoption. Ein Marktsegment, in dem es eine herausragende Bedeutung hat, ist die POS3)-Industrie, die bedruckte Werbematerialien wie z. B. lebensgroße Werbeträger konturgenau ausfräsen will. Neben diesem Marktsegment kann OptiSCOUT als präzises Werkzeug im industriellen Einsatz überall dort Verwendung finden, wo die Lage von Job-Nutzen erkannt, korrigiert und kompensiert werden muss.

1) Lineare Kompensation von Ungenauigkeiten in Folge von Materialdehnung, -schrumpfung, -verzerrung und -rotation
2) Der Begriff Justier- bzw. Videomarken werden synonym verwendet
3) Point of Sales-Werbung - Werbung am Verkaufsort

 
 
 
 
 
Lieferumfang:

- OptiSCOUT Production
  Software
- optionale Gestaltungs- und
  Entwurfssoftware
  OptiSCOUT Production & Design
- optionale CCD-Kamera mit
  Weitwinkel- oder
  Normalobjektiv
  + Video-Grabber
    (extern, Plug'n Play)
- optionale Funk-Fernbedienung

 

  Systemvoraussetzungen:

- Windows 2000 SP4, XP SP1 oder SP2
- Prozessor Intel/AMD ab 1,5 GHz
- Arbeitsspeicher (RAM): min. 256 MB
- Grafikkarte mit min. 32 MB
- CD oder DVD Laufwerk
- Freier Festplattenspeicher: min. 750 MB
- Freier USB-Port (für Kopierschutz)
- Freier USB-Port (für ext. Video-Grabber)
- 1 x serielle Schnittstelle RS-232 oder
  alternativ ein weiterer freier USB-Port
  (für Maschinenansteuerung)
- Empfohlen: DSL-Internet-Zugang (für
  Fernwartung und Software Live-Update)

Unterstützte Geräte:
 

- Für HPGL- oder G-Code-fähige
  Maschinen können individuelle
  Treiber generiert werden.
  (Befehlssatz mit Auslesebefehl
  erforderlich) 
  Treiberdesign und -programmierung
 

- Indimco - multifunktionale Flachbetttische

- Zünd und Wild Flachbetttische
  mit /ohne Fräsoption

! OptiSCOUT ist kompatibel mit bereits vorhandenen Kameras auf Zünd und Wild Systemen

  Auftragsmodi
  • Manuell („von Hand auflegen”)
    • Tandem - wechselseitig
      auflegen / auslesen
  • Feeder vorhanden
    • Einzelblatt
    • Tisch füllen
  • Rolle (Rollenmaterial)
  • Mehrfachkopien

In Vorbereitung:

- Jobkennzeichnung / -erkennung mit
  OCR oder Barcode
- Konturtracing
- Videodigitalisierung
- Definierbar individuelle Markentypen
- Vorkalkulation der Ausgabezeit
- PDF Im- und Export

Klassifizierung:

- Software mit
  Ausricht-Plug-In

 
 
   
autodesk authorized developer msdn - Microsoft Developer Network Adobe Solutions Network Corel Solution Partner
EUROSYSTEMSIrrtümer und Änderungen vorbehalten - Stand: März 2006

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